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Ritterschlag für 13 Top-Absolventen

Er ist der „Ritterschlag“ für den Top-Nachwuchs jeder Zunft: Nur die prüfungsbesten 20 Prozent jedes Meister-Jahrgangs erhalten den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. Im Metzgerfach holten sich 2018 stolze 13 Absolventen der 1. Bayerischen Fleischerschule Landshut diese hohe Auszeichnung. Sieben der erfolgreichen Junghandwerker kamen kürzlich zu einer Feier in die Bernlochner Stadtsäle in Landshut und wurden hier für ihre Spitzenleistungen geehrt.

 

Unter den Ausgezeichneten waren nicht nur vier junge Damen, sondern mit Florian Steiner sogar ein Fleischhauer aus Italien und mit Julia Merzinger eine Kollegin aus Österreich. Denn diesen Preis kann jeder erhalten, der im Freistaat die Meisterprüfung ablegt, unabhängig vom Herkunftsland. Ihre erfolgreichen Kollegen kamen aus Bayern, Franken, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.

 

Den kürzesten Anreiseweg hatte mit gerade mal 20 km Maximilian Reitmeyer (25) aus Langenpreising. Er hat seine Lehre in der Metzgerei von Dr. Ludwig Stuhlberger in Wartenberg absolviert und ist auch dort tätig. Seine Meisterprüfung bestand er im Juni 2018, nachdem er im 436. Vorbereitungskurs an der 1. BFS gemeinsam mit 18 Berufskollegen aus drei Ländern elf Wochen lang gebüffelt hatte. Für die Zukunft denkt der gebürtige Münchner über eine Weiterbildung zum Lebensmittelkontrolleur nach; zudem würde ihn der Kurs zum „Fleischsommelier“ an der 1. BFS reizen.

 

Ausdauer und höchste Kompetenz bewiesen zu haben, bescheinigte allen Preisträgern Konrad Treitinger, Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Vor über 200 Gästen verlas er eine der von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger handsignierten Ehrenurkunden, die den Ausgezeichneten „herausragende Leistungen in der Meisterprüfung“ attestieren.

 

Schul-Geschäftsführerin Barbara Zinkl zeigte sich beeindruckt von den tollen Karrieren, die viele der Jungmeister bereits gestartet haben. Sie würdigte, dass die Geehrten sich auch in ihrer Meisterprüfung nicht mit sparsamem Einsatz begnügt, sondern sich mit voller Motivation „reingehängt“ hätten. Der Staatspreis sei der verdiente Lohn dafür. Sie überreichte mit dem ehemaligen Schul-Gesellschafter Georg Zinkl und Treitinger die Urkunden – sowie als Bonus Weiterbildungsgutscheine für Seminare der Fleischerschule. Eingelöst werden können diese z. B. beim nächsten Kurs zum „Wurstsommelier“ ab 28. September oder zum „Fleischsommelier“ ab 9. November an der 1.BFS – laut Zinkl quasi ein „Muss“ für moderne Metzger mit höchsten Ansprüchen an Qualität, Service und Kundenberatung.

 

 


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